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Kaffee und Kaffeeanbau

Der Wirtschaftszweig des Kaffeeanbaus spielt für die Jamaikaner bis heute eine tragende Rolle. Der Anfang der Kaffeegeschichte Jamaikas geht auf das Jahr 1728 zurück, in dem Sir Nicholas Lawes die Kaffeepflanze auf die Karibikinsel brachte. Er konnte nicht ahnen, dass der Blue Mountain Kaffee auch 300 Jahre später noch heiß begehrt sein würde und zu den teuersten Kaffeesorten der Welt gehört. Er ist bekannt für ein ausgeglichenes Verhältnis von Süße und Säure, sowie einem weichen, nussigen Geschmack.

Der besondere und exquisite Geschmack ist wohl auf die Wetterverhältnisse in den Blue Mountains zurück zu führen, wo die Pflanze in rund 1.800 Metern Höhe häufigem Nebel ausgesetzt ist und dadurch langsamer wächst, als in anderen Gebieten. Die lange Reifezeit führt zu einem speziellen Aroma, das von Kaffeekennern sehr geschätzt wird. Die Jamaikaner ernten die Kaffeekirschen direkt vom Strauch und rösten die Bohnen von Hand. Der hohe Preis dieser Arabica-Kaffeesorte kommt außerdem durch das relativ kleine Anbaugebiet, schwierige Ernte-Bedingungen und die geringe Ertragsmenge zustande. Die Erntemenge von nur 4.000 Sack jährlich, geht zum größten Teil nach Japan. Hier sind leidenschaftliche Kaffeetrinker bereit, um 10 US-Dollar für eine einzige Tasse zu zahlen.




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